Die klassische Vollstromversorgung ist nur was für Zocker
Der Strommarkt ist großen Schwankungen unterworfen. Im Jahr 2007 schwankte der Base-Preis für 2009 zwischen 50 €/MWh und 62 €/MWh. Ein Preisunterschied von 12 €/MWh bewirkt bei einem Verbrauch von 10 GWh schon eine Steigerung der Energiekosten um 120.000 Euro.
Bei der klassischen Vollstromversorgung kauft der Kunde zu einem Zeitpunkt im Jahr den gesamten Strombedarf für das folgende Jahr (zeitpunktbezogene Beschaffung). Gelingt es dem Kunden, den richtigen Zeitpunkt zu treffen, kann er viel Geld sparen. Schließt der Kunde allerdings zu einem ungünstigen Zeitpunkt ab, muss er für die Energie tief in die Tasche greifen. Leider kann man immer erst am Ende des Beschaffungszeitraums sagen, wann der richtige Zeitpunkt gewesen wäre.



Deshalb empfehlen wir unseren Kunden die zeitraumbezogene Beschaffung. Wenn man zu mehreren Zeitpunkten im Jahr Teilmengen (Tranchen) einkauft, wird man nie den günstigsten Strompreis erzielen, wird aber auch nie einen ganz schlechten Strompreis erhalten.
Die Wahl der Beschaffungsstrategie ist letztendlich eine Mentalitätsfrage. Risikoliebende Kunden werden unter Umständen alles auf eine Karte setzen. Aber gerade energieintensive vorsichtige Kunden werden eher eine Risiken verteilende Strategie wählen.
