Das P/OP-Preismodell motiviert den Kunden zum Energiekosten einsparen

Der Strompreis ermittelt sich wie alle anderen Preise auch aus Angebot und Nachfrage. Tagsüber wird viel Strom verbraucht. Besonders um die Mittagszeit, wenn in den Privathaushalten Strom zum Kochen benötigt wird, ist Strom ein kostbares Gut und dementsprechend teuer. Nachts dagegen, wenn die meisten Menschen schlafen, wird wenig Strom nachgefragt und der Strompreis sinkt entsprechend.
Die meisten Kunden werden mit dem Durchschnittspreismodell versorgt. D.h., es spielt für den Kunden keine Rolle, wann er den Strom verbraucht. Wechselt jetzt aber ein Kunde zum P/OP-Preismodell, erhält er einen höheren Strompreis für die Stunden 8 – 20 Uhr von Montag – Freitag und einen günstigeren Strompreis für die übrigen Stunden.
Der Kunde hat nun die Möglichkeit, seine Energiekosten durch ein entsprechend korrigiertes Verbrauchsverhalten positiv zu beeinflussen.
