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Energiespartipps

Hier finden Sie hilfreiche Tipps zum Stromsparen:

Beleuchtung

LED Beleuchtung: In den letzten Jahren haben LEDs (lichtemittierenden Dioden) große Fortschritte gemacht. Mittlerweile werden LEDs auch bei PC-Monitoren, TV-Geräte, Smartphones und Tablets eingesetzt. Bei einer Lebensdauer von bis zu 80.000 Betriebsstunden, rentieren sich die höheren Anschaffungskosten.

Leuchtstofflampen: werden oft für Arbeitsbereiche wie die Küche oder den Hobbyraum eingesetzt. Ihre Lichtausbeute ist ca. achtmal höher als diejenige herkömmlicher Glühlampen und ihre Lebensdauer ca. zehnmal länger.

Halogenglühlampen: eignen sich sehr gut für Akzentbeleuchtung bzw. gezielte Beleuchtung. Sie haben eine um etwa 25 % bessere Lichtausbeute als herkömmliche Glühlampen und die doppelte Lebensdauer. Halogenglühlampen sind jedoch keine Energiesparlampen. 
Zusätzlich zur Lampe benötigen sie ein Netzteil (Trafo) für ihren Betrieb, da sie in der Regel nicht mit 230 Volt, sondern mit Kleinspannung zwischen 6 und 24 Volt betrieben werden. Konventionelle Trafos verbrauchen ca. 15 % der Lampenleistung als zusätzliche Energie, elektronische ca. 10 %, abhängig auch von der leistungsgerechten Auslegung des Trafos. Seit dem 01. September 2016 dürfen aufgrund ihrer geringen Energieeffizienz keine Hochvolt-Halogenlampen mehr produziert werden.

Seit Energiesparlampen: durchweg mit elektronischen Vorschaltgeräten ausgestattet sind, können sie bedenkenlos in Räumen mit häufigen Schaltzeiten eingesetzt werden.

Gestalten Sie Decken, Wände und Fußböden hell - sie "schlucken" weniger Licht.

Verwenden Sie gut reflektierende Leuchtenschirme und stauben Sie die Leuchten regelmäßig ab.

Indirekte Beleuchtung benötigt für die gleiche Helligkeit (z.B. auf einer Arbeitsfläche) eine höhere Lampenleistung und damit mehr Energie.

Die Allgemeinbeleuchtung eher sparsam einsetzen, dafür aber den Arbeitsplatz gut beleuchten. Falls möglich Arbeitsplätze tageslichtorientiert einrichten.

Besser eine leistungsstarke als viele leistungsschwache Lampen einsetzen.

Backofen

Verzichten Sie auf das Vorheizen des Backofens - es ist bei den meisten Gerichten nicht nötig.

Verwenden Sie die Umluftheizung des Backofens, da die Wärme besser übertragen wird und somit deutlich niedrigere Temperaturen für den Garprozess ausreichen. Das ist um 25 bis 40 Prozent sparsamer. Ein weiterer Vorteil: Sie können in mehreren Ebenen gleichzeitig backen.

Öffnen Sie die Backofentür nicht öfter und nicht länger als notwendig.

Gefriergeräte

Kaufen Sie lieber eine Gefriertruhe als einen Gefrierschrank - die Truhe verbraucht rund 12 Prozent weniger Strom. Verwenden Sie kein zu großes Gerät, denn eine halbleere Gefriertruhe benötigt fast so viel Energie wie eine gut gefüllte. 

Die richtige Größe des Gefriergerätes beträgt 50-80 Liter Nutzinhalt pro Person bei Haushalten mit geringer Vorratshaltung (Stadthaushalte mit kurzem Einkaufsweg).
100-130 Liter Nutzinhalt pro Person bei Haushalten mit ausgeprägter Vorratshaltung.

Stellen Sie Ihr Gefriergerät außerdem in einer möglichst kühlen Umgebung auf - eine um 2 °C niedrigere Umgebungstemperatur senkt den Verbrauch um ca. 60 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr.

Vereiste, verschmutzte oder marode Türdichtungen abtauen, putzen oder ersetzen, denn nur dichtschließende Türen sichern niedrigen Stromverbrauch. Öffnen Sie die Tür des Gefriergerätes nur so kurz wie nötig.

Geschirrspüler

Achten Sie beim Neukauf von Geschirrspülern auch auf den Wasserverbrauch.

Verzichten Sie vor dem Maschinenspülgang auf das Abspülen bzw. Vorspülen des Geschirrs per Hand. Entfernen Sie nur die Speisereste, bevor sie das Geschirr in die Spülmaschine geben.

Schließen Sie die Maschine, wenn Sie schmutziges Geschirr hineingestellt haben, damit Speisereste nicht festtrocknen.

Nutzen Sie das Füllvolumen des Geschirrspülers stets voll aus. Wählen Sie außerdem das Energiesparprogramm, wenn Geschirr und Gläser nur leicht verschmutzt sind.

Geben Sie dem energie- und wassersparenden Geschirrspüler den Vorzug vor dem Handspülen.
Ersparnis: Moderne Geschirrspüler benötigen heute nur noch neun Liter Wasser, um bis zu 14 Maßgedecke sauber zu spülen. Das spart bis zu 50 Prozent Energie und Wasser.

Kühlschrank

Kühlschränke sind im Vergleich zu anderen Haushaltsgeräten im Dauerbetrieb und haben daher einen großen Anteil am gesamten Stromverbrauch. In den vergangenen Jahren wurde an einer besseren Wärmedämmung, neuartigen Verdichtern und größeren Wärmetauscherflächen gearbeitet, so dass neuwertige Geräte der Energieeffizienzklasse A+++ rund 90 Prozent weniger Strom als alte Geräte der Effizienzklasse G verbrauchen.

Kaufen Sie keinen überdimensionierten Kühlschrank. Die richtige Größe des Kühlschrankes: 60 Liter Nutzinhalt pro Person. Ausnahme: Für einen 1 bis 2-Personen-Haushalt sollte der Kühlschrank ungefähr 100-160 Liter Nutzinhalt aufweisen.

Wenn möglich, sollten Kühlgeräte und der Herd weit voneinander entfernt aufgestellt werden.

Hohe Umgebungstemperatur z.B. auch durch Sonneneinstrahlung oder die Heizung erhöht den Energieverbrauch der Kühlgeräte ebenfalls. Stellen Sie den Kühlschrank auf maximal 7°C ein.  Jedes Grad weniger kostet zehn Prozent mehr Energie.

Wäschetrockner

Mittlerweile erreichen auch Wäschetrockner die Energieeffizienzklassen A+++. Zu den besonders effizienten Geräten zählen Wärmepumpentrockner. Diese sind zwar in der Anschaffung etwas teurer als herkömmliche Geräte, durch die geringen Betriebskosten rechnet sich eine Anschaffung aber nach kurzer Zeit.

Übrigens: Sonne und Wind sind frische, fleißige und völlig kostenlose Wäschetrockner. Überlegen Sie daher genau, ob Sie unbedingt einen Trockner verwenden müssen.

Schleudern Sie die Wäsche vor dem Trocknen, denn das verringert den Feuchtegehalt der Wäsche. Je höher die Schleuderdrehzahl der Waschmaschine, desto günstiger das Trocknen.

Waschmaschine

Eine energiesparende Waschmaschine mit einem Fassungsvermögen von 5 kg verbraucht heute weniger als 1 kWh für eine 60 °C-Wäsche.

Waschen Sie Kochwäsche statt bei 90°C bei 60°C.

Der Stromverbrauch der Waschmaschine dient überwiegend zum Aufheizen des Wassers. Waschen Sie deshalb die Wäsche möglichst bei niedriger Temperatur. Außerdem wird Wäsche auch schon bei 60 °C richtig sauber - Kochwäsche sollte daher die Ausnahme sein.

Nutzen Sie die Füllmenge der Waschmaschine immer optimal aus.

Verzichten Sie bei normal verschmutzter Wäsche auf den Vorwaschgang.

Ersparnis: Wenn Sie Buntwäsche bei 30°C bis 40°C waschen und bei weißer Wäsche auf Kochwäsche verzichten, können Sie im Jahr ca. 200 Kilowattstunden Strom, 5000 Liter Wasser und 16 Kilogramm Waschmittel sparen.

Nutzen Sie so häufig wie möglich Sparprogramme.